VFür unsere Jüngsten war es der 1. Start auf einer 50m-Bahn und sie haben sich wacker geschlagen. Wir fischten 13 x Gold, 14 x Silber und 13 x Bronze aus dem Wasser. Ganz stolz standen unsere Kinder auf dem Siegerpodest und die Medaillen hingen noch lange um den Hals. Vielleicht sind auch einige damit ins Bett gegangen?
Elias und Quentin wagten sich über die 1500m Freistil, sowie Sofia und Johannes über 800m-Strecke. Strahlend, lebendig und etwas kaputt kamen sie aus dem Wasser. Sie hatten es geschafft, obwohl die Anspannung, die Aufregung vor dem Start sehr groß war.
Und das Größte war (Selbstauskunft von Sofia): „Hast du gesehen, ich habe nur 3-er Zug gemacht, obwohl ich das bisher nie über 100m geschafft habe.“ Bei Elias war die Rückbahn immer schneller – vielleicht ging es bergab? Man kann sich als Trainer da nur wundern.
Nach jeder absolvierten Strecke kommen die Kinder zu ihren Trainern, um den Lauf auszuwerten. Dabei treten einige mit versteinertem Gesicht vor uns und nach einem Lob, einer neuen Bestzeit kam das Lächeln zurück, aber es mussten auch Tränen getrocknet werden.
Zum Schluß noch Kindermund:
100m Rücken – Hinstrecke – Kopf bewegte sich immer Richtung Decke und Brust – aber auf der Rückstrecke lag das Kinn ruhig auf der Brust –
nach meiner Frage warum? – „Ich habe die Zeit auf der Anzeigetafel immer beobachtet“ – was soll man da sagen… Und als Trainer rauft man sich die Haare.
Weiter so ihr „Mäuse“ – wir sind auf einem guten Weg.